Knitterfalten am Dekolleté: Wie sie entstehen und was du dagegen tun kannst
Teilen
Vielleicht kennst du es: Du wachst morgens auf, schaust in den Spiegel und entdeckst feine Linien im Dekolleté, die am Abend vorher noch nicht da waren. Diese sogenannte Knitterfalten oder Schlaffalten können besonders nach einer Nacht in Seitenlage auffallen.
Während wir beim Thema Hautpflege meistens zuerst an das Gesicht denken, wird das Dekolleté häufig vergessen. Dabei ist gerade dieser Bereich Nacht für Nacht verschiedenen mechanischen Belastungen ausgesetzt.
Doch wie entstehen Knitterfalten eigentlich? Und was kannst du tun, um dein Dekolleté auch während der Nacht bewusster zu behandeln?
Was sind Knitterfalten?
Knitterfalten sind Linien, die entstehen können, wenn die Haut über längere Zeit zusammengedrückt, gefaltet oder verschoben wird.
Besonders gut lässt sich das morgens beobachten: Nach mehreren Stunden Schlaf können sich auf der Haut Abdrücke oder feine Falten zeigen. Manche verschwinden schon kurze Zeit nach dem Aufstehen wieder, andere bleiben länger sichtbar.
Das unterscheidet Knitterfalten beispielsweise von klassischen Mimikfalten. Während Stirn- oder Lachfalten vor allem durch wiederholte Bewegungen der Gesichtsmuskulatur entstehen, spielt bei Schlaffalten der äußere mechanische Druck auf die Haut eine wichtige Rolle.
Warum ist das Dekolleté besonders betroffen?
Beim Schlafen auf der Seite bewegt sich die Brustpartie in Richtung Körpermitte. Dadurch kann sich die Haut zwischen und oberhalb der Brüste zusammenschieben.
Da viele Menschen jede Nacht mehrere Stunden in einer ähnlichen Schlafposition verbringen, wird dieser Bereich immer wieder auf vergleichbare Weise belastet.
Hinzu kommt: Die Haut verändert sich im Laufe des Lebens. Elastizität und Spannkraft können abnehmen. Dadurch können Linien, die nach dem Schlafen entstehen, mit zunehmendem Alter länger sichtbar bleiben.
Deshalb berichten gerade Frauen ab etwa 35 oder 40 Jahren häufiger davon, dass die typischen Linien am Dekolleté morgens nicht mehr so schnell verschwinden wie früher.
Die Schlafposition spielt eine Rolle
Wer ausschließlich auf dem Rücken schläft, setzt das Dekolleté normalerweise weniger seitlichem Druck aus als jemand, der überwiegend auf der Seite schläft.
In der Theorie klingt die Lösung deshalb einfach: ab sofort nur noch auf dem Rücken schlafen.
In der Praxis funktioniert das für viele Menschen nicht.
Unsere bevorzugte Schlafposition ist häufig über Jahre eingeübt. Wer sich auf der Seite besonders wohlfühlt, dreht sich oftmals selbst dann wieder zurück, wenn er bewusst auf dem Rücken eingeschlafen ist.
Es macht deshalb wenig Sinn, sich nachts permanent kontrollieren zu wollen. Interessanter ist die Frage, wie sich die eigene Abend- und Schlafroutine sinnvoll gestalten lässt.
Was kannst du bei Knitterfalten tun?
Eine einzelne Maßnahme wird die natürliche Hautalterung nicht aufhalten. Mehrere kleine Gewohnheiten können aber dazu beitragen, das Dekolleté genauso bewusst zu behandeln wie das Gesicht.
- Dekolleté in die Hautpflege einbeziehen: Feuchtigkeitspflege muss nicht am Kinn enden. Hals und Dekolleté können Teil derselben täglichen Pflegeroutine sein.
- Sonnenschutz verwenden: UV-Strahlung spielt bei der vorzeitigen Hautalterung eine wichtige Rolle. Bei ausgeschnittenen Oberteilen sollte deshalb auch das Dekolleté berücksichtigt werden.
- Schlafposition beobachten: Wer morgens regelmäßig dieselben Linien entdeckt, kann einmal darauf achten, ob sie mit der bevorzugten Schlafposition zusammenhängen.
- Auf Reibung und Druck achten: Bettwäsche, Schlafbekleidung und die Position des Körpers können beeinflussen, wie stark die Haut nachts gefaltet wird.
- Eine feste Abendroutine entwickeln: Je selbstverständlicher Hautpflege und bewusste Schlafgewohnheiten werden, desto leichter lassen sie sich langfristig beibehalten.
Anti-Aging hört nicht beim Gesicht auf
Serum, Augencreme, Nachtcreme – für unser Gesicht investieren wir häufig viel Zeit.
Das Dekolleté bekommt dagegen oft erst Aufmerksamkeit, wenn erste Veränderungen sichtbar werden.
Dabei verbringen wir ungefähr ein Drittel unseres Tages im Bett. Unsere nächtlichen Gewohnheiten gehören deshalb genauso zu unserer Beauty-Routine wie das Abschminken am Abend oder der Sonnenschutz am Morgen.
Es geht nicht darum, jede Falte vermeiden zu müssen. Vielmehr lohnt es sich, zu verstehen, welchen Einflüssen unsere Haut regelmäßig ausgesetzt ist.
Wo kommt der MELYLA Anti-Falten Schlaf-BH ins Spiel?
Der MELYLA Anti-Falten Schlaf-BH wurde speziell als Produkt für die Nacht entwickelt.
Anders als ein klassischer BH besitzt er einen charakteristischen offenen Schnitt mit einem Mittelbereich zwischen den Brüsten, einem breiten Unterbrustband und einem seitlichen Verschluss.
MELYLA wird unter einem BH oder unter geeigneter Nachtwäsche getragen und lässt sich dadurch in die persönliche Abendroutine integrieren.
Dabei geht es nicht darum, die gewohnte Hautpflege zu ersetzen. MELYLA ist vielmehr eine zusätzliche Möglichkeit für Frauen, die sich auch während des Schlafens bewusster mit ihrem Dekolleté beschäftigen möchten.
Eine gute Abendroutine darf einfach sein
Eine Beauty-Routine muss nicht aus zehn verschiedenen Produkten bestehen.
Manchmal sind gerade die Dinge interessant, über die wir vorher kaum nachgedacht haben: Wie schlafen wir? In welcher Position verbringen wir mehrere Stunden? Und was passiert währenddessen mit unserer Haut?
Das Dekolleté gehört genauso zu unserem Körper wie unser Gesicht – und verdient deshalb auch dieselbe Aufmerksamkeit.
Manchmal liegt die Lösung näher, als man denkt.
Wenn du mehr über den MELYLA Anti-Falten Schlaf-BH erfahren möchtest, findest du hier weitere Informationen zum Produkt.